Karl Jaspers-Allee 5, 7, 11 und 13

Bis ins hohe Alter selbständig zuhause wohnen.

Gelassenheit, Ruhe – wenn Basel so etwas ausstrahlt, dann am besten im Gellert-Quartier. Das Plateau, auf welchem sich die Stadt nach Osten ausstreckt, ist gediegen. Hier ist entspanntes Wohnen möglich. Gut angebunden an die öffentlichen Verkehrsmittel und umgeben von viel Grün sind die Liegenschaften der Karl Jaspers-Allee 5, 7, 11 und 13. In den Jahren 2009/10 hat die Stiftung Habitat die beiden Doppelwohnhäuser saniert. Damit ist sie ihrem hier gesetzten Ziel «Wohnen im Alter» einen wichtigen Schritt näher gekommen.
Bis ins hohe Alter daheim zu wohnen und dabei wo nötig fachgerecht unterstützt zu werden – das sind Perspektiven, welche die Stiftung Habitat den BewohnerInnen der Liegenschaften an der Karl Jaspers-Allee 5, 7, 11 und 13 ermöglichen möchte. Bei den Sanierungsarbeiten durch die Firma Berger Liegenschaften wurden verschiedene Möglichkeiten zum Austausch und zur Begegnung im Haus geschaffen. Im Sockelgeschoss von Haus Nr. 7 wurde ein Gemeinschaftsraum eingebaut. Er ist zum Garten hin offen und ausgestattet mit einer einfachen Küche sowie einer Gemeinschaftsbibliothek. Hier kann man sich Leseanregung holen oder einen nachmittäglichen Kurzplausch beim Kaffee abhalten.

Der Vereinzelung entgegenwirken

Vor Ort steht einmal wöchentlich eine Ansprechperson für Anliegen und Fragen zur Verfügung stehen. Zusätzlich versucht sie zu gewissen Aktivitäten anzuregen oder diese mit den BewohnerInnen selbst zu organisieren. Eine Zusammenarbeit mit der nahe gelegenen Alterssiedlung Gellertfeld wird angestrebt. Mit diesen Massnahmen möchte die Stiftung der Vereinzelung entgegenwirken, die gerade älteren Menschen oft zu schaffen macht.

Grosszügiger Ausbaustandard
Die insgesamt 32 Wohnungen der 1959 erbauten Liegenschaft zeugen von dem für die Entstehungszeit typischen hohen Ausbaustandard. Sie bestehen jeweils aus einem grosszügigen Entrée und drei grossen Zimmern. Die nach Westen weisenden Balkone laden zum Betrachten der Abendsonne ein. In den Badezimmern wurden im Verlauf der Sanierung einfach begehbare Duschwannen eingebaut. Die Küchen sind mit neuen Küchenkombinationen ausgestattet, deren farblich gut kontrastierende Arbeits- und Oberflächen an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst sind. Das Treppenhaus wurde freundlich gestaltet und mit Sitzecken ausgestattet. Im Aussenbereich wurden die Fassaden energietechnisch saniert und neu gestrichen, sowie die Dachisolation verbessert.
   

Wege im Garten ebnen

Der zwischen den beiden Häusern liegende Garten ist mit seinem Baumbestand eine Augenweide. Neu eingerichtet wurden Sitzplätze im Schatten der Föhren und Birken, sowie vor den beiden Häusern. Zudem wurden Wege zwischen den Liegenschaften angelegt. Begegnungen bei der nachmittäglichen Kurzpromenade sollen so erleichtert werden.

Nach der Sanierung wurden die Mieten moderat erhöht, sie liegen aber nach wie vor unter Marktniveau. Zudem wurde das Mietzins-Subventionsmodell der Stiftung eingeführt.

 
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