Utengasse 15, 17 - Jazz Campus

Fassade Vorderhäuser Utengasse

Belebung für die Kleinbasler Altstadt. Die Abteilung Jazz der Musik-Akademie Basel findet im zukünftigen Jazz Campus ihr neues Zuhause.

Schon auf der ersten erhaltenen Stadtvedute 1642 von Matthäus Merian ist das Gebäudeensemble an der Utengasse 15, 17 sichtbar. In Jahrhunderten kaum verändert und zuletzt als Wohnhaus und Maschinenfabrik genutzt, soll es künftig ein für das Publikum offenes Haus des Jazz im innersten Kleinbasel werden. Der Musik-Akademie Basel ist es ein Bedürfnis, ihre Jazz-Abteilung vom heutigen Standort auf dem Dreispitz ins Stadtzentrum zu bringen. Sie wird Hauptmieterin des Gebäudes. Weitere NutzerInnen werden in enger Absprache mit der Akademie ausgewählt. Die oberen Stockwerke von Haus Nr. 17 werden wieder zu Wohnraum ausgebaut.

Ensemble erhalten
Die Gebäude befinden sich in einem stimmigen Altstadtensemble. Die Stiftung Habitat strebt darum eine hochwertige Architektursprache an, welche den umliegenden geschützten Altstadtbereichen Rechnung trägt. Die direkt an die Utengasse grenzenden Liegenschaften sollen im Bestand erhalten bleiben. Die Hinterhofgebäude werden neu erstellt und mit einem bespielbaren Untergeschoss ergänzt. Mit dem Umbau ist das Architekturbüro Buol & Zünd betreut. Weitere Fachplaner und Spezialisten (insbesondere Akustik) wurden bereits frühzeitig in die Planung einbezogen.

Belebung für die Kleinbasler Altstadt
Ziel der Stiftung Habitat ist es bei diesem Projekt, durch die Wohnnutzung einerseits und durch die öffentliche Nutzung andererseits das Kleinbasel im Bereich der Utengasse zu beleben. Alle Um- beziehungsweise Neubauten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Levedo.

In Europa einmalig

Der neue Standort an der Utengasse bündelt die Aktivitäten der zur Musik-Akademie gehörenden Jazzschule Basel (Laienausbildung, Berufsvorbereitung) sowie der Abteilung Jazz der Hochschule für Musik (Berufsstudium) auf eine im europäischen Umfeld einmalige Art und Weise.

Ressourcen schonen
Beim Bau kommen ökologische und baubiologische Aspekte zum Tragen. Bereits bei der Planung werden der bauliche und betriebliche Unterhalt in die Überlegungen einbezogen. Als Projektträgerin strebt die Stiftung Habitat einen sorgfältigen Umgang mit Ressourcen an.

Zeitplanung
  • Ende April 2011 Baubewilligung
  • 2. Mai 2011 Baustart
  • Entkernung rückwärtige Gebäude und Rückbau
  • Abbruch Bereich, welcher direkt an die Knabenmusik anstösst
  • Baumeisterarbeiten bis voraussichtlich Oktober 2012
  • Der Ausbau wird mit seinen komplexen Anforderungen hinsichtlich Akustik und Belüftung bis in den Herbst 2013 dauern
  • Der Bezug der Schule ist im Oktober 2013 vorgesehen

Projektleiter
Jo Dunkel, dunkel@stiftung-habitat.avoid@spam.comch, 061 327 10 93

Bauleitung vor Ort
Michael Takayama, M.avoid@spam.comTakayama@sulzer-buzzi.avoid@spam.comch, 061 827 44 12

 
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