Vom Aschenputtel zum Altstadtbijou

Vom Aschenputtel zum Altstadtbijou

Es ist noch nicht lange her, dass die als «Hauptstrasse» von Kleinbasel bezeichnete Rheingasse mit ihrem Verkehr und ihren ungepflegten Fassaden einen eher trostlosen Eindruck machte. Doch die Tristesse ist verflogen. Nach und nach verwandelte sie sich in eine belebte Altstadtgasse. Die mit dem Ausbau der Fernwärme einhergehende weitere Aufwertung dürfte sie definitiv zur beliebten Flaniermeile für Einheimische und auswärtige Städtebummlerinnen und -bummler machen.

Das pulsierende Herz der Stiftung Habitat: Büro- und Wohnhaus Rheingasse 31 / Utengasse 32

Sie machten einen eher trostlosen Eindruck, als die Stiftung Habitat diese denkmalgeschützten Liegenschaften im Jahr 2011 im Baurecht von der Einwohnergemeinde Basel übernahm. Es war den Gebäuden nicht anzusehen, dass in ihnen Geschichten stecken, die bis ins Mittelalter zurückreichen. Hier wandelten einst Dominikanermönche durch dunkle Gänge. Über dreihundert Jahre waren in den Gebäuden Ziegelbrenner am Werk. Für weitere hundert Jahre dienten sie als Färberei und zeitweise wurden sie von Angehörigen des vermögenden Basler Stadtadels bewohnt.

Rheingasse 31

Baujahr

1835–1855 unter Einbezug mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Baustrukturen

Umbau

2013–2016

Kräuchi Architekten, Basel

Nutzung

Geschäftsstelle der Stiftung Habitat. 5 Mietobjekte: 1 Atelier, Büroräumlichkeiten, 2 Dachmaisonette-Wohnungen mit 1.5 Zimmern, 1 Wohnung mit 5.5 Zimmern

Adresse

Rheingasse 31

4058 Basel

Baurecht von der

Einwohnergemeinde Basel

Kontakt

Marcel Leirer

Immobilienbewirtschafter

T +41 61 327 10 95

leirer@stiftung-habitat.ch

 

Hannes Rau

Immobilienbewirtschafter

T +41 61 327 10 91

rau@stiftung-habitat.ch

Auszeichnung

Kanton Basel-Landschaft und Kanton Basel-Stadt: Auszeichnung Guter Bauten 2018

Ein neues Kapitel in der Geschichte dieses bemerkenswerten Ortes

Mit der Übernahme durch die Stiftung Habitat erlebte das Areal eine Wiedergeburt. Unter dem wachsamen Auge der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt hat die Stiftung die verschiedenen Gebäudeteile mit Herzblut und Respekt vor der historischen Bausubstanz sorgfältig renoviert. Gross dimensionierte Räume mit Fabrikhallencharakter, mächtige Balkenkonstruktionen, eine liebevoll restaurierte barocke Rankendecke und ein Brückenübergang zwischen den beiden Hoftrakten lassen die bewegte Geschichte des Gebäudeensembles neu aufleben. Das mitten durch das Areal führende Färbergässlein ist tagsüber geöffnet und wird von Passantinnen und Passanten als Durchgang zwischen Rheingasse und Utengasse rege frequentiert.

 

Die Stiftung Habitat hat die Bauten mit ihrer besonderen Ausstrahlung zu ihrem Domizil gemacht und bietet ihren Mitarbeitenden ein inspirierendes Arbeitsumfeld. Dabei nimmt sie nur so viel Raum in Anspruch, wie sie benötigt. In den übrigen Bereichen hat sie zwei Dachmaisonette-Wohnungen mit 1.5 Zimmern, eine Wohnung mit 5.5 Zimmern sowie ein Atelier eingebaut.